Über Dueck & Kindermann

Über Gunter Dueck

Gunter Dueck, Jahrgang 1951, lebt mit seiner Frau Monika in Waldhilsbach bei Heidelberg. Anne (29) und Johannes (26) promovieren gerade in Biochemie bzw. Mathematik.

GD studierte von 1971-75 Mathematik und Betriebswirtschaft, promovierte 1977 an der Universität Bielefeld in Mathematik.

Er forschte 10 Jahre mit seinem wissenschaftlichen Vater Rudolf Ahlswede zusammen, mit dem er 1990 den Prize Paper Award der IEEE Information Theory Society für eine neue Theorie der Nachrichten-Identifikation gewann. Nach der Habilitation 1981 war er fünf Jahre Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld und wechselte 1987 an das Wissenschaftliche Zentrum der IBM in Heidelberg.

Dort gründete er eine große Arbeitsgruppe zur Lösung von industriellen Optimierungsproblemen und war maßgeblich am Aufbau des Data-Warehouse-Service-Geschäftes der IBM Deutschland beteiligt. Er arbeitete an der Strategie und der technologischen Ausrichtung der IBM mit und kümmerte sich um Cultural Change. 2009 bis 2010 beteiligte er sich in führender Rolle am Aufbau eines neuen strategischen Wachstumsfeldes der IBM Corporation, das auf die wachsende Industrialisierung der IT-Infrastrukturen bis hin zum so genannten Cloud Computing zielt. Bis zum August 2011 war er Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland. Seitdem hat es ihn wegen Erreichens der 60-Jahre-Marke in den Unruhestand gezogen, er ist derzeit freischaffend als Schriftsteller, Business-Angel und Speaker tätig und widmet sich weiterhin unverdrossen der Weltverbesserung.

Gunter Dueck war einer der IBM Distinguished Engineers und Mitglied der IBM Academy of Technology. Er war lange Jahre Mitglied der Präsidien der Gesellschaft für Informatik und der deutschen Mathematikervereinigung. Er ist IEEE Fellow und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Er publizierte satirisch-philosophische Bücher über das Leben, die Menschen und Manager: E-Man (2. Aufl. 2002), Die Beta-Inside Galaxie und Wild Duck(3. Auflage 2003). Seine ganz eigene Philosophie erschien in drei Bänden:Omnisophie: Über richtige, wahre und natürliche Menschen (2. Auflage 2004),Supramanie: Vom Pflichtmenschen zum Score-Man (2003) und Topothesie: Der Mensch in artgerechter Haltung (2004). Der Springer-Verlag publiziert seine Werke unter der eigenen Rubrik Dueck’s World.

Blutleere und Hirnlosigkeit standen im Mittelpunkt seines Schaffens 2006: In seinem ersten Roman Ankhaba finden Vampire die Erklärung der Welt. Das Buch Lean Brain Management – Erfolg und Effizienzsteigerung durch Null-Hirn warnt satirisch-sarkastisch vor einem ökonomischen Horror-Scenario der Verdummung der Menschen und der Callcenterisierung der Arbeit. 2008 erschien Abschied vom Homo Oeconomicus bei Eichborn – ein Buch über fast zwangsläufige ökonomische Unvernunft. Im Juli 2009 folgt Direkt-Karriere: Der schnellste Weg nach ganz oben, ein satirisches Handbuch über Blitzkarrierekunst. Das Buch Aufbrechen! Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen enthält sein von ihm gefordertes Zukunftsprogramm, wenn heute wegen der Automatisierung vieler Dienstleistungen neue Arbeitsfelder erschlossen werden müssen. Was soll der Einzelne dazu tun? Das steht im aktuellen Buch Professionelle Intelligenz – worauf es morgen ankommt.

(übernommen von Omnisophie.com)

Über Robert Kindermann

Zehn Jahre leidenschaftlicher und sinnesgetriebener Radiomacher. Nach Thüringer, Baden-Badener, Frankfurter und Hamburger nun Kölner. Ideensammler, Ideenmaschinen-Erfinder und ab sofort Podcaster.

Im November 2012 veröffentlichte er sein erstes Buch in Eigenregie bei Amazon: „Die Neue Normalität – #1 Bücher“ kostet unter drei Euro.

(vollständiger auf robert-kindermann.de)

Comments

  1. Chris sagt:

    Herr Dueck, was halten Sie von Meditation? Haben Sie eigene Erfahrungen damit?

    Super Podcast, weiter so!

    Chris

    PS: Es wäre gut, wenn es ein zentrale Seite gäbe um Fragen einzureichen. Im Moment muss man eine Frage für eine NEUE Folge als Kommentar für eine ALTE Folge hinterlassen. Das macht keinen Sinn und gibt einem das Gefühl, dass diese Frage vielleicht eh nie gelesen wird, weil man sie vielleicht doch an der falschen Stelle hinerlassen hat…

       0 likes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *