Folge 5: „Der Ausblick 2013“

Die Themen

Wir blicken auf das neue Jahr: Von der Bundestagswahl (Piratenpartei, Arm-Reich-Schere, Steinbrück, die Linke), über die Finanzkrise, unser Bildungssystem und unsere Verlage (Presse, Leistungsschutzrecht), zur Technologiebranche und den Machtverschiebungen zwischen den USA und China. Außerdem: Zivilcourage- wo ist sie hin?

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Die Kapitel

00:50 Was wird aus den Piraten 2013?
07:36 Das politische Ungeschick der Protagonisten und die Themen der Bundestagswahl 2013
11:50 Die Finanzkrise geht weiter
15:57 Finden die Linken zu Ihrer Rolle in diesem Jahr?
22:10 Welches Problem soll bei den Unis angegangen werden?
33:20 Wie können wir dieses Jahr die Verlage retten?
40:27 Gibt es große Sprünge in der Technologie-Branche?
52:00 Verschiebt sich das Machtgefüge zwischen China und den USA schon dieses Jahr?
56:00 Interessiert uns die Umwelt?
1:00:25 Welche Personen sollten 2013 neben Herrn Dueck eine größere Rolle spielen?
1:02:34 Was bestimmt Herr Duecks Jahr 2013?

Der Song am Ende: https://soundcloud.com/kindermann_r/creating-ideas-theme

Comments

  1. Hallo Herr Dueck, hallo Herr Kindermann,

    Glückwunsch zur Folge No.5, weiter so!

    Hier meine Fragen via Twitter, die ich „sicherheitshalber“ hier einfach noch mal ungeordnet reinkopiert habe:


    Frage für @wilddueck antwortet: Wie finden Sie die Idee eines verfassungsmäßig verankerten, komplett unabhängigen Think Tanks für D?

    Frage für @wilddueck antwortet: Sie sagen „Bewegt Euch, tut wirklich was!“ Ist der deutsche Föderalismus nicht längst überholt?

    Frage für @wilddueck antwortet: Verhindert die Mediengesellschaft (insbes. im Wahlkampf), dass die Politiker Wahrheiten aussprechen?

    Frage für „@wilddueck antwortet“: Was unterscheidet eigentlich Journalisten und Blogger? Und was verbindet sie? (@kindermann_r)

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende,

    FSt
    Florian Städtler

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  2. Beim nächsten weniger Hall wäre schön. Klingt sonst so nach Flughafenhangar.

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  3. Andreas Hoenig sagt:

    Hallo Herr Dueck,
    beim Thema „Zivilcourage“ und mehr Demonstrieren kam auch das Thema Stuttgart21 auf: Da möchte ich gerne einhaken. Es gab entgegen Ihrer Darstellung sehr wohl couragierte Stuttgarter, die sich etwa gegen die etablierte Meinung von CDU/SPD/Unternehmensseite gestellt haben (wie etwa Daimler-Angestellte). Und wenn Sie sehen wie sogar Schüler und Senioren sich an der Demo im Schlosspark gegen die Wasserwerfer und Polizei-Hundertschaften gestellt haben möchte ich gerne wissen wo hier Zivilcourage fehlen soll?

    Gruss
    A.H.

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    • Gunter Dueck sagt:

      @ A Hoenig
      Ich meinte da eher die Zivilcourage am Arbeitsplatz, da kostet das eventuell den Job oder vielleicht (bei mir im Management damals) Karrierepunkte und Monatsgehälter Abzug. Das ist nicht nur Wasserwerfer, da ist wirklich Risiko… und da habe ich absolut übertriebene Ängstlichkeit gesehen und in kaum einem Unternehmen so etwas wie Solidarität gefunden. Man hat „uns“ vereinzelt! Das ist das Problem…

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  4. Dirk Deimeke sagt:

    Eine Frage für die nächste Sendung, die nicht politisch gemeint ist, es geht um Inhalte.

    Kommen wir als „Politpublikum“ (Wähler) gar nicht mehr mit Ehrlichkeit bei Politkern zurecht?

    Peer Steinbrück tritt gerade von einem vermeintlichen Fettnäpfchen ins nächste, ohne nach zu treten und das nur, weil er (hoffentlich) ehrlich seine Meinung sagt.

    Klar, er hat reichlich Geld durch Vorträge verdient, aber ein sehr grosser Prozentsatz der Abgeordneten (vor allem auch der anderen politischen Lager) sitzt in Aufsichtsräten von Firmen und lässt sich das vergolden.

    Eine weitere Frage und die ist jetzt politisch motiviert: Wäre es nicht sogar sinnvoll, dass Berufs-Politiker, die mit Regierungsaufgaben betraut sind, mehr Geld verdienen und dafür auf alle Nebenjobs verzichten, um nicht in einen Interessenkonflikt zu kommen.

    Vielen Dank an Sie und Herrn Kindermann für diesen Podcast!

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  5. Herr Dueck,

    sie haben sie in letzter Zeit ja auch mit Schule und Bildung beschäftigt. Sind sie dabei auch über „Seth Godin – Stop Stealing Dreams“ gestolpert, und wenn ja, wie finden Sie seine doch sehr fundamentalen und radikalen Ansätze zum Thema Schule? (Nebenbei: es lohnt sich, das Buch zu lesen, und es ist zudem kostenlos. http://www.squidoo.com/stop-stealing-dreams)

    Besten Gruss
    Chris Garbers

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  6. Hallo Herr Dueck,

    erwähnen Sie doch mal Herrn Loviscach statt Herrn Khan, wenn es um Mathe-Vorlesungen geht – er würde sich bestimmt freuen.

    Und daher die Frage:
    Wie gut oder schlecht ist eigentlich Ihr Netzwerk in Deutschland? In der heutigen Zeit sind Kontakte ja meiner Ansicht nach immer wichtiger. Es gibt viele Bücher darüber und ja schon viele Webseiten (XING, LinkedIn, usw.). Bei all dem Angebot verpasst man es gefühlt aber, im direkten Umfeld, beispielsweise in der Firma ein Kontaktnetzwerk aufzubauen. Gab es bspw. bei IBM bestimmte Angebote dazu? Ist es nicht so, dass die mit dem besten Netzwerk auch eher vorwärts kommen (im Sinne von Karriere machen)?

    Danke vorab,
    Thomas

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  7. Hoppla,

    Link vergessen: http://www.j3l7h.de/videos.html (Jörn Loviscach)

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  8. Daniel sagt:

    Hallo Herr Dueck,

    Ich habe mir Ihr neues Buch „Das Neue und seine Feinde“ als Printversion gekauft. Einzig verstehe ich nicht, warum der Verlag ein „Ebook Inside“ anbietet. Ist das nicht wieder ein Beweis für die Unsicherheit eines Verlags und die halbherzige Umsetzung? Ich musste schon etwas schmunzeln, dass man diese Strategie augerechnet bei Ihrem Buch „Das Neue und seine Feinde“ einsetzt. Können Sie denen nicht mal sagen, wie es richtig geht?

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  9. Klaus Scharr sagt:

    Hallo Herr Dueck,
    ich bin gerade in den letzten Zügen Ihres neuen Buches über Innovation und muß sagen, dass mir vor allem der erste und zweite Teil mit der Erklärung zu den Hürden und Problemen bei der Innovation sehr gut gefallen hat. Beim dritten Teil mit den Vorschlägen um mit Innovation Erfolgreich zu sein stellen sich bei mir immer wieder die gleichen Fragen ein: „Warum soll Jemand, der all die von Ihnen aufgezählten Eigenschaften eines perfekten Innovators mit sich bringt (oder auch nur einen erheblichen Anteil davon) überhaupt in einer (großen) Firma bleiben, wenn er absolut Alles selbst machen soll? Wenn er schon alles selbst machen muss, so sollte der Lohn seiner Arbeit auch nur Ihm alleine zustehen. Wieso soll er dann die Früchte seiner Arbeit mit anderen teilen? Eine solche Person ist doch der perfekte Firmengründer!“
    Ich bin schon sehr auf Ihre Antwort gespannt!
    Mit den besten Grüßen,
    Klaus Scharr

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  10. Hallo Herr Dueck,

    Herr Kindermann hat ja in einem der vorherigen Podcasts gemeint „Herrn Spitzer haben wir in wenigen Wochen wieder vergessen“. Ich habe diesen Kreuzritter gegen alles Digitale nun live erlebt und bin schockiert, mit welcher Polemik, Aggression und kompletter Einseitigkeit Herr Spitzer predigt und dabei derart verallgemeinert, dass einem die Haare zu Berge stehen.

    Um mich herum im Publikum schenkelklopfende Begeisterung und bedeutungsschwangeres Nicken.

    Wäre es nicht mal Zeit für ein Manifest, erstellt von einer Gruppe von seriösen, lobby-unverdächtigen Wissenschaftlern, das Spitzers reißerischen Thesen und den als Totschlag-Argumente verwendeten ausgewählten Studien etwas entgegenstellt?

    Mir fehlten gestern nach dem Vortrag tatsächlich die Worte – und wie gern würde ich in Dueck’scher Manier meinem Umfeld erklären, dass man SO eben nicht zu einer Verbesserung im Umgang mit der digitalen Welt kommt.

    Danke und weiter so!

    FSt
    Florian Städtler

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  11. Thomas sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Dueck,

    wie kann man denn wissen, wann den nun die Zeit für eine Innovation reif ist? Ich bin mit einer kleinen Gruppe anderer an einer Sache dran, die in Europa noch keinerlei Relevanz hat, in Übersee schon eher, aber irgendwie habe ich ein Gefühl dafür, wann die Sache mal bei uns sozusagen einen eigenen Drive bekommen wird. So 15 Jahre wird das schon noch dauern, denke ich, aber dann. Es ist halt etwas hart, die ganze Zeit die Motivation zu erhalten, aber wir haben immerhin das Glück, diese Innovation schon auf unseren Betrieben einsetzen zu können. Detail am Rande: Seitens der Wissenschaft bekommen wir kaum Unterstützung. Die meisten finden das alles zwar toll, aber selbst forschen wollen die nicht.

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